Bei vielen Anwendungen flexibler Verpackungen erfüllt ein einzelnes Material möglicherweise nicht alle geforderten Produkteigenschaften. In solchen Fällen kann ein Verbundwerkstoff aus zwei oder mehr Materialschichten die gewünschte Leistung erbringen. Ein besonders gängiges Verfahren zur Herstellung eines solchen Verbundwerkstoffs ist das Laminieren von Folien mit anderen Folien, Metallfolien und Papieren.
Die lösungsmittelbasierte Laminierung ist eine ausgereifte Laminiertechnologie und das führende Laminierverfahren in China.flexible VerpackungDruckindustrie. Die lösungsmittelfreie Laminierung ist eine umweltfreundliche Compoundiertechnologie, die die zukünftige Entwicklungsrichtung des Compoundierprozesses darstellt und in einigen entwickelten Ländern und Regionen bereits weit verbreitet ist.
Worin bestehen also die Unterschiede zwischen den beiden Laminierungsverfahren und für welche Verpackungsarten werden sie verwendet?
Kurze Einführung in die lösungsmittelbasierte Laminierung
Die lösungsmittelbasierte Laminierung ist ein Verfahren, bei dem ein lösungsmittelbasierter Klebstoff auf eine Folienschicht aufgetragen, im Ofen getrocknet und anschließend mit einer weiteren Folie unter Heißpressung zu einer Verbundfolie verpresst wird. Das Verfahren eignet sich für verschiedene Substratfolien und bietet eine hohe Flexibilität bei der Substratauswahl. Es ermöglicht die Herstellung von Verbundfolien mit vielfältigen hervorragenden Eigenschaften, wie z. B. Hitzebeständigkeit, Ölbeständigkeit, hohe Barriereeigenschaften und Chemikalienbeständigkeit.
Kurze Einführung in die lösungsmittelfreie Laminierung
Die lösungsmittelfreie Laminierungsverpackungsfolie ist ein Verfahren, bei dem einelösungsmittelfreier Klebstoffwird auf ein Substrat aufgetragen und unter Druck mit einem anderen Substrat verbunden.
Der Unterschied zur lösungsmittelbasierten Laminierung besteht darin, dass kein organisches Lösungsmittel verwendet wird und keine Trocknungsvorrichtung benötigt wird. Es bietet folgende Vorteile:
● Vermeidung von Umweltverschmutzung durch die Verflüchtigung organischer Lösungsmittel.
● Die lösungsmittelfreie Laminierung verhindert, dass Restlösungsmittel den Inhalt der Verpackung verunreinigen oder einen eigentümlichen Geruch verursachen. Dadurch wird die Lebensmittelverpackung sicherer und eignet sich für die Herstellung von Produkten mit hohen Sicherheits- und Hygieneanforderungen wie Lebensmittel, Medikamente sowie Mutter- und Kindprodukte.
● Das Verbundbasismaterial verursacht aufgrund von Lösungsmitteln sowie Trocknung und Erhitzung bei hohen Temperaturen keine so leichte Verformung der Folie, wodurch die Dimensionsstabilität der Verpackungsfolie verbessert wird.
● Hohe Produktionseffizienz, niedriger Energieverbrauch, geringe Klebstoffmenge und geringer Personalaufwand führen dazu, dass die lösungsmittelfreie Laminierung erhebliche Kostenvorteile bietet.
● Es bestehen keine Sicherheitsrisiken wie Explosionen oder Brände, die für die Sicherheit des Lebens der Bediener und die Sicherheit des Eigentums der Produktionsbetriebe von großer Bedeutung sind.
Beide Verfahren zur Laminierung von Verpackungsfolien weisen jeweils ihre Vorteile auf. Das lösungsmittelfreie Laminierungsverfahren kann hinsichtlich Verbundstruktur, Inhaltsart und speziellen Anwendungsbereichen zwar nicht die gleichen Ergebnisse wie das lösungsmittelbasierte Verfahren erzielen, jedoch in den meisten Fällen die Trockenlaminierung ersetzen.
Veröffentlichungsdatum: 05.06.2024
