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Kangda New Materials: Lösungsmittelfreie PET+AL+PE-Laminierlösung

Die bei unserem Partner vorgeführte SINOMECH 3-in-1-Laminieranlage, kombiniert mit lösungsmittelfreien Laminierklebstoffen von Kangda – Chinas führendem Klebstoffhersteller – bietet vielseitige und flexible Laminierlösungen. Sie ermöglicht die Laminierung von dreilagigen Aluminiumfolien in hohen Positionen mit Abwickelvorrichtung von oben und zeichnet sich durch einen kurzen Materialweg aus, der das Risiko von Aluminiumfolienbrüchen deutlich reduziert. Zusätzlich verarbeitet sie flache Papier-Kunststoff- und Kunststoff-Kunststoff-Laminierungen. Bei geringer Nachfrage nach dreilagigen Strukturen kann die Maschine auf zweilagige Laminierung umschalten, um unterschiedlichen Produktionsanforderungen gerecht zu werden. Ein zweiter lösungsmittelfreier 3-in-1-Papier-Kunststoff-Laminator bietet Papier-Kunststoff-Verklebung, Laminierung mit Sichtfenstern und Positionierungsfenstern sowie die Laminierung dickerer Folien.

Anwendungsbeispiel: Hochpositionierte Aluminium-Kunststoff-Drei-in-Eins-Laminierung

•Laminierungsstruktur: 12 μm PET / 7 μm AL / 55 μm PE

•Laminierklebstoff: Kangda WD8262A/B Zweikomponenten-Laminierklebstoff, lösungsmittelfrei

WD8262A/B, ein von Shanghai Kangda eigenständig entwickelter Klebstoff, ist Chinas erster leistungsstarker, lösungsmittelfreier Zweikomponentenklebstoff speziell für die Aluminiumfolienkaschierung. Optimiert für vollflächig bedruckte PET/AL-Verbundwerkstoffe, nutzt er die bewährte Aluminiumfolienkaschierungstechnologie von Kangda New Materials, um direkt nach der Kaschierung fehlerfreie Schablonen ohne weiße Flecken zu erzeugen. Die fertigen Folien sind 40 Minuten lang bei 121 °C sterilisierbar. Um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen und die Umweltbelastung zu verringern, ersetzen führende Hersteller flexibler Verpackungen in ganz China schrittweise trocken laminierte Aluminiumfolienprodukte durch lösungsmittelfreie Alternativen.

Wichtige technische Kontrollpunkte für den PET+AL+PE-Dreischichtlaminierungsprozess

PET+AL+PE ist eine klassische Hochbarriere-Verbundstruktur. PET sorgt für mechanische Festigkeit und Bedruckbarkeit; Aluminiumfolie übernimmt die Barrierefunktionen wie Lichtundurchlässigkeit, Sauerstoffbeständigkeit und Wasserdampfisolierung; die innere PE-Schicht ermöglicht das Heißsiegeln und den direkten Kontakt mit dem Inhalt. Diese Struktur findet breite Anwendung in Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaverpackungen. Der Laminierungsprozess erfordert höchste Präzision – eine unsachgemäße Einhaltung der technischen Details führt zu Fehlern wie Delamination, Blasenbildung, Faltenbildung, Rissen in der Aluminiumfolie und mangelhafter Heißsiegelung. Im Folgenden sind die wichtigsten Spezifikationen für die Prozesskontrolle aufgeführt:

1. Substratvorbehandlung: Grundlage für die Laminierungsqualität

Die Oberflächeneigenschaften aller Substrate müssen streng reguliert werden.

• PET-Folien benötigen eine Corona-Behandlung, um die Standardanforderungen an die Oberflächenspannung zu erfüllen. Staub und statische Aufladung auf der Oberfläche müssen entfernt werden, um eine ungleichmäßige Klebstoffbeschichtung und Ablösung der Zwischenschichten zu verhindern.

Aluminiumfolie ist dünn, weich, oxidationsanfällig und mit Walzölrückständen bedeckt. Vorreinigung und Entfettung sind zwingend erforderlich, gefolgt von einer Corona-Aktivierung, um eine Oberflächenspannung von ≥ 38 mN/m zu erreichen. Aluminiumfolie mit Oxidation, Nadellöchern oder Knicken ist strengstens unzulässig, da solche Mängel die Barrierewirkung irreparabel beeinträchtigen.

• Die inneren PE-Folien müssen vollständig getrocknet sein (Restfeuchte unter 0,05 %), um Weißfärbung und Blasenbildung nach der Laminierung zu vermeiden. Oberflächenablagerungen sind zu entfernen, um eine stabile Haftung zu gewährleisten.

2. Stufenweise Spannungsregelung während der Produktion (Höchste Priorität)

Für jede Schicht muss ein differenziertes Prinzip der konstanten Spannung angewendet werden:

• PET zeichnet sich durch hohe Steifigkeit aus; die Abwickelspannung wird auf 90–110 N eingestellt, bei gleichbleibender, gleichmäßiger Laufgeschwindigkeit, um ebene Folienoberflächen ohne Abweichungen zu gewährleisten.

Aluminiumfolie ist wenig dehnbar und dehnt sich unter Spannung leicht. Eine niedrige, gleichmäßige Spannung von 40–70 N ist erforderlich. Maschinenstart, -stopp und Geschwindigkeitsanpassung müssen schrittweise erfolgen, um Mikrorisse und Zugverformungen durch kurzzeitige Zugkräfte zu vermeiden.

• Weiche PE-Folien erfordern niedrige Spannungen, um ein Schrumpfen nach dem Verstrecken zu verhindern, das zu Verformungen des Endprodukts und Ablösungen zwischen den Lagen führen kann. Die Wickelspannung wird mit einem graduell abnehmenden Profil eingestellt, um Faltenbildung im Kern und Materialverrutschen zu vermeiden.

3. Präzise Abstimmung der Beschichtungs- und Laminierungsparameter

Die Trockenlaminierung ist das bevorzugte Verfahren bei Verwendung kompatibler Zweikomponenten-Polyurethanklebstoffe. Die genaue Kontrolle des Mischungsverhältnisses und der Viskosität des Klebstoffs gewährleistet ein hervorragendes Verlaufsergebnis.

• Das gleichmäßige Beschichtungsgewicht wird bei 3–5 g/m² gehalten. Eine unzureichende Beschichtung führt zu einer schwachen Haftfestigkeit, während eine übermäßige Beschichtung Klebstoffansammlungen, Verstopfungen und Restgeruch verursacht.

• Feste Laminierreihenfolge: PET zuerst mit Aluminiumfolie verkleben, 2–4 Stunden aushärten lassen, dann mit PE laminieren. Gleichzeitiges Mehrschichtlaminieren führt zu ungleichmäßiger Aushärtung des Klebstoffs.

Die Laminiertemperatur wird bei 60–80 °C und mäßigem, gleichmäßigem Laminierdruck stabilisiert. Zu niedrige Temperaturen führen zu unvollständiger Aushärtung des Klebstoffs; zu hohe Temperaturen verursachen thermische Verformungen der Folien und Versprödung der Aluminiumfolie.

4. Kritische Aushärtungs- und Nachbearbeitungsspezifikationen

Halbfertige Laminatprodukte werden für 24–48 Stunden in einen auf 40–50 °C temperierten Aushärtungsraum verbracht, um eine vollständige Vernetzung und Aushärtung der Klebstoffe zu gewährleisten. Dies verbessert die Schälfestigkeit zwischen den Schichten deutlich und eliminiert das Risiko einer langfristigen Delamination.

Das Schneiden und die Beutelherstellung erfolgen erst nach vollständiger Aushärtung. Scharfe, harte Gegenstände dürfen die Aluminiumfolienschicht nicht berühren, um Beschädigungen durch Nadellöcher zu vermeiden.

Fertigprodukte sind lichtgeschützt und trocken, fern von hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, zu lagern, um die Oxidation der Aluminiumfolie und die Hydrolyse des Klebstoffs zu vermeiden. In der gesamten Werkstatt wird eine umfassende Staubentfernung durchgeführt, um Staubablagerungen zwischen den Laminatschichten zu verhindern, die zu punktueller Delamination und Blasenbildung führen können. Dadurch wird sichergestellt, dass die Fertigprodukte die Anforderungen an Barriere- und Laminierungsstabilität erfüllen.


Veröffentlichungsdatum: 25. Juni 2026